Bild steht nicht unter freier Lizenz.

Eltern

... sind Vorbild. Geht es jedoch um den Umgang mit Medien, so ist es manchmal gar nicht so einfach, dieser Rolle gerecht zu werden. Viele Väter und Mütter fühlen sich von der rasanten Entwicklung der Medienwelt überfordert und wissen nicht, wie sie ihr Kind im digitalen Alltag begleiten sollen.
Das Wichtigste: Sprechen Sie mit Ihrem Kind! Lassen Sie sich seine Medienwelt - die Welt der "Digital Natives", der "digitalen Ureinwohner" - zeigen und auf Augenhöhe erklären.

Wissenswertes über die Mediennutzung von Kindern:

  • Mehr als zwei Drittel der Kinder ab 6 Jahren gehen regelmäßig ins Internet.
  • Mehr als die Hälfte aller Kinder, die ins Internet gehen, nutzen auch soziale Medien.
  • Fast alle bei Kindern und Jugendlichen beliebten Apps sind sogenannte "Datenkraken"!
  • Quelle: KIM-studie 2016; Basis: Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren

Als Eltern sollten Sie mit Ihren Kindern ins Gespräch darüber kommen, warum sie bestimmte Angebote im Internet nutzen, und nach datenschutzfreundlichen Alternativen suchen.

  • Es gibt datenschutzfreundliche Suchmaschinen wie Duck-Duck-Go oder spezielle Kindersuchmaschinen wie Frag Finn.
  • Viele Kinderwebseiten bieten Foren und Funktionalitäten von sozialen Medien für Kinder an, etwa das Internet-ABC.

Unser Ziel: Daten­schutz­kompetenz so früh wie möglich

Wir leben in einer digitalen Gesellschaft, die einerseits viele Vorteile und Erleichterungen bereithält, uns andererseits aber auch in unserer Privatsphäre verletzbar und angreifbar macht. Das richtige Maß an Datensparsamkeit zu finden, ist daher gar nicht so einfach.

Bereits Kinder im Grundschulalter gehen regelmäßig online. Sie hinterlassen dabei Spuren, meist ohne sich dessen bewusst zu sein. Umso wichtiger ist es, ihnen frühzeitig zu vermitteln, warum ein sensibler Umgang mit persönlichen Informationen sinnvoll ist, denn:

  • Das Recht auf Datenschutz ist ein Grundrecht, das insbesondere für Kinder gilt.
  • Die Folgen von unerwünschten Datenverarbeitungen betreffen auch Kinder, etwa ungewollte Werbung oder Spam.
  • Kinder können sich nur frei entfalten, wenn es Schutzräume gibt, in denen ihre Daten geschützt sind und in denen sie nicht alles verraten müssen. Kinder müssen deshalb so früh wie möglich lernen, ihr Recht auf Datenschutz - ob in der Schule, im Sportverein oder der örtlichen Bücherei - durchzusetzen.

Was können Sie als Eltern tun?

  • Informieren Sie sich regelmäßig über die Mediennutzung Ihres Kindes: Gehen Sie mit ihm ins Gespräch und lassen Sie sich die neuen Trends zeigen.
  • Informieren Sie sich über Ihre eigenen Rechte und die Rechte Ihres Kindes: Einzelheiten finden Sie im Internet-Angebot der Berliner Datenschutzbeauftragten und im Informationsmaterial, das wir Ihnen hier zur Verfügung stellen.

Aktuelles Infomaterial

zurück zur Startseite: